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THW Bootsführer Fortbildung auf der Saar

Alle Bootsführer in der Bundesanstalt THW müssen einen Führerschein für Wasserfahrzeuge des Katastrophenschutzes besitzen, damit sie die Einsatzboote des THW führen dürfen.  Zumeist wird dieser Bootsführerschein in der THW Bundesschule Hoya / Weser abgeschlossen. Nach der Anlage 6b einer THW internen Dienstanweisung muss dieser Führerschein mindestens alle 5 Jahre durch einen Fortbildungslehrgang „aufgefrischt“ werden.  Diese Fortbildung kann auch standortbezogen in den Geschäftsstellen durchgeführt werden. Der THW Ortsverband Saarbrücken hat eine solche Maßnahme geplant und am 04. bis 08. Juni 2008 in Saarbrücken durchgeführt. Ein entsprechendes Konzept wurde erstellt, über die Geschäftsstelle Saarbrücken der Bundesschule Hoya zur Genehmigung vorgelegt und umgesetzt. Das Konzept, angelehnt an die Lehrgänge in Hoya, bestand aus einem theoretischen und praktischen Teil. 3 Tage Theorie standen am Anfang der Fortbildung an denen 27 Helferinnen und Helfer teilgenommen haben.

Am ersten Tag stand als Referent die Wasserschutzpolizei des Saarlandes mit Herrn Polizei-Kommissar Andreas Rink zur Verfügung, der die anwesenden Bootsführer über die aktuellen rechtlichen Regelungen auf einer Binnenschifffahrtstraße und konkret auf der Saar informierte.  Ein Thema war auch das Führen von blauem Funkellicht auf Wasserfahrzeugen, dessen rechtliche Konsequenz und auch die Vorrausetzungen.  Ein wichtiges Thema, welches im THW oftmals unterschiedlich diskutiert wird.

Am zweiten Theorie-Abend wurden die THW internen Regelungen, der Ausbildungsstandart aber auch die wichtige Vorbereitung von Einsätzen auf dem Wasser geübt.  Auch wurden den Bootsführern im Rahmen einer Präsentation die unterschiedlichen Bootstypen präsentiert, welche im THW eingesetzt werden. Die Erfahrung zeigt, dass  jeder THW Bootsführer ggf. mit einem Einsatz auf einem „fremden“ Bootstyp rechnen muss.

Der dritte Tag der Theorie stand im Zeichen der Technik. Die Firma Schröteler Yachtservice GmbH, autorisierte Suzuki Vertragswerkstatt, informierte die anwesenden Bootsführer über die Technik der Außenborder Suzuki DF-Serie. Interessante Einblicke, welche gleichzeitig ernüchternd zeigen, dass ohne „Laptop“ einer Fachfirma keine Reparatur vor Ort mehr möglich ist.

 Am Samstag und Sonntag war Praxis angesagt. An diesen beiden Tagen hatten die Bootsführer die Möglichkeit

  • Mehrzweckboote MZB 6 m
  • ein MZAB Typ Faster 650 CAT mit 2 mal 70 PS Außenborder,
  • das 12 Tonnen schwere Stahlboot „HEROS SAAR 1“ der THW Helfervereinigung Saarbrücken
  • und eine motorisierte Arbeitsplattform mit einer Gesamtbreit von 16 Meter zu fahren.

Rollierend in Gruppen aufgeteilt konnte so jeder Bootsführer diese Einsatzboote fahren. Unterstützt wurde die Fortbildungsmaßnahme vom DLRG in Saarbrücken. Der Rettungsdienst wurde mit einem Einsatzboot des DLRG sichergestellt.  Zusätzlich schulte ein Ausbilder des DLRG die Lehrgangsteilnehmer in die Besonderheiten der Wasserrettung und der Erstversorgung.

Bedanken dürfen wir uns für die Unterstützung der Fortbildungsmaßnahme „Bootsführer“ durch die Wasserschutzpolizei des Saarlandes, der Firma Schröteler Yachtservice GmbH, dem DLRG und den Kameraden des DRK Gersweiler, die uns bei der Verpflegung halfen. Interessant und positiv bewertet wurde die Bereitschaft der Kameraden aus dem OV Saarlouis, die ihr neues Einsatzboot Faster 650 CAT mitgebracht haben, welches in der Motorkunde genutzt wurde sowie allen Bootsführern zum Fahren zur Verfügung stand.  Am Sonntagnachmittag endete die Fortbildung.

Der Geschäftsführer der Geschäftsstelle Saarbrücken Herr Rainer Schaadt bedankte sich bei den Teilnehmern.


Resümme

Alle Helferinnen und Helfer waren wieder gesund in der Unterkunft.
Das Material ohne Beschädigungen und wieder in voller Einsatzbereitschaft
Rund um; eine gelungene Maßnahme.

 

Wünschen wir allen immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel!